Windkraftanlage zur Wasserstoffproduktion



  • Überschüssigen Wind in Wasserstoff zwischenspeichern

    Lässt sich überschüssige Windenergie im energiewirtschaftlichen Maßstab überhaupt als Wasserstoff zwischenspeichern? Der durch Elektrolyse produzierte Wasserstoff ermöglicht die Speicherung von überschüssigem Windstrom und kann sehr nützlich sein, Schwankungen der Netzspannung auszugleichen. Das Herstellen von Wasserstoff durch Elektrolyse mit Windstrom ist eine bekannte und erprobte Technologie, die darauf abzielt die erzeugte Energie so zu speichern, dass sie jederzeit in nachgelagerten Marktsegmenten genutzt werden kann. Ein heutiger Elektrolyseur bei einer elektrischen Last von 225 kW täglich bis zu 100 kg Wasserstoff produzieren.

  • Windparks müssen immer wieder mal abgeschaltet werden

    Selbst bei guten Windaufkommen kann es sein, dass einzelne Windkraftanlagen bis hin zu ganze Windparks vom Netz genommen und abgeschaltet werden, weil das Stromnetz überlastet ist. Hier kommt der Elektrolyseur ins Spiel, er ist derjenige, der mit den für das Netz überflüssigen Strom Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Der Strom für diese Anlage ist natürlich auch von dem Windpark, umweltfrundlich, CO2-frei, und sauber. Anlagen zur Aufspaltung von Wasser haben einen Wirkungsgrad von 70 Prozent, viel mehr ist nicht drin. Dafür hat Wasserstoff als Energiespeicher viele Vorteile, er lässt sich einfach und verlustarm speichern. Ob im Gasnetz oder in Druckflaschen oder auch unteridischen Speichern wie Salzstöcke oder Kavernen oder Tanks von Kraftfahrzeugen. In letzteren kann Wasserstoff-Gas auch als Treibstoff in Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb genutzt werden. Da bei der Produktion von Wasserstoff auch Wärme anfällt, kann diese zur lokalen nachhaltigen Wärmeversorgung beitragen.